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  Aktionkinderschutz e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein
(Registernummer: 3171, Karlsruhe)

 

Aufgrund steigender Missbrauchsfälle hat sich Aktionkinderschutz e.V. zur Aufgabe gemacht, Präventionsunterricht an Grundschulen zu ermöglichen.

Lisa entdeckt die Welt“ und „Paul entdeckt die Welt

Dies sind die Titel unserer Bücher gegen sexuellen Missbrauch an Kindern, welche erfahrene Pädagogen (Buchauszüge + Info siehe Homepage) für unseren Verein verfasst haben.
Zu diesen Präventionsbüchern gibt es einen pädagogischen Leitfaden und eine ausführliche Arbeitsmappe.

Weltweit ist Kindesmissbrauch eines der schlimmsten und häufigsten Verbrechen.
Ein betroffenes Kind, sofern es nicht zum Stillschweigen verurteilt ist, unternimmt etwa 7x den Versuch, bis es bei einem Erwachsenen Gehör findet.

Der Aktionkinderschutz e.V. möchte zusammen mit Ihrer Hilfe bundesweit Grundschulen mit Lehrmaterial gegen sexuellen Missbrauch kostenlos ausstatten, welches in den ersten und zweiten Grundschulklassen, erfahrungsgemäß im Sachunterricht, eingesetzt wird.
Diese Bücher helfen den Kindern selbstbewusster zu werden, „Nein“ sagen zu können aber auch „gute und schlechte Gefühle“ zu unterscheiden um sie vor Missbrauch im sozialen Umfeld oder vor Fremden zu bewahren.
Prävention ist unsagbar wichtig, um zu verhindern.

unterschriften

Es grüßt Sie Jana Bauer
(Initiatorin und Gründungsmitglied, ehem. Polizeiobermeisterin)

und

Cornelia Bruno
(Vorstandsmitglied).

 
  Weitere Projekte.
- Prävention/Vorbeugung gegen sexuelle Gewalt an Kindern

- Sicherer Schulweg

- Förderungsprojekte
 
  Die Spende ist die einfachste Art den Kindern zu helfen.

Unser Spendenkonto:

Aktionkinderschutz e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE21 6602 0500 0008 7233 00
BIC: BFSWDE33KRL

 
  Fakten und Schätzungen

Die Statistik zeigt die Anzahl der Kinder in Deutschland, die Opfer von sexuellem Missbrauch wurden, in den Jahren von 2000 bis 2014. Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 14.191 Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch.

Leider gibt es bislang kaum Möglichkeiten für misshandelte Kinder und Jugendliche selbst Schutz und Hilfe zu suchen (Kinderschutz), sonst käme die „Dunkelziffer“ eher ans Licht. Allgemein für Kindesmisshandlung gilt, dass die Dunkelziffer enorm hoch ist. Den jährlichen etwa 30 000 erfassen Kindesmisshandlungen steht eine Dunkelziffer von über ca. 500 000 gegenüber.

Alter der Opfer und Beziehung zum Täter:

Untersuchung von Mende/Kirsch

0 – 4 Jahre
63,16% – Eltern
5, 26% – Nachbarn
10,53% – Fremde
21,05% – Keine Angaben

5 – 10 Jahre
21,88% – Eltern
21,88% – Nachbarn
53,13% – Fremde
3,13% – Keine Angaben

Mädchen sind drei- bis viermal häufiger von sexuellem Missbrauch betroffen als Jungen.

Das Verhältnis weiblicher Täter zu männlichen liegt bei 1:9.

Nach einer retrospektiven Befragung von deutschsprachigen Erwachsenen waren von mindestens einem Ereignis des sexuellen Missbrauchs mit Körperkontakt bis zum Alter von 16 Jahren betroffen: 8,6 % der Frauen und 2,8 % der Männer. Von diesen waren sexuellem Missbrauch mit Penetration 3,3 % der Frauen und 0,9 % der Männer ausgesetzt gewesen.

Die Täter sind zu 93 % dem Kind bekannt, zu zwei Drittel gehören sie der Familie oder deren nahem Umfeld an. Ein Großteil sexuellen Missbrauchs wird im familiären oder näheren Umfeld der Opfer begangen. Verleugnung und Geheimhaltung sind häufig, da eine Offenlegung des Missbrauchs für das gesamte Familiensystem eine existentielle Bedrohung darstellen kann.


>> Fakten - Sexueller Missbrauch - Universität Regensburg <<


Auf Bundesebene wurden 1999 insgesamt 19.436 Kinder Opfer des sexuellen Missbrauchs i.S.d. §§ 176, 176a und 176b StGB. Von den 19.436 Opfern waren 2.090 mit dem Tatverdächtigen verwandt, 4.749 bekannt, bei 1.420 Opfern bestand eine flüchtige Vorbeziehung und bei 9.368 keine Vorbeziehung.

Die Anzahl der angezeigten und in der PKS ausgewiesenen Fälle des sexuellen Missbrauchs ist bezüglich des tatsächlichen Ausmaßes nur begrenzt aussagefähig, da gerade in diesem Deliktsbereich die Dunkelziffer hoch eingeschätzt werden muss. Das kindliche Opfer hat oftmals - bedingt durch die nahe Beziehung zum Täter - nicht die Möglichkeit, auf den Missbrauch aufmerksam zu machen bzw. sich dem Missbrauch zu entziehen.

2015 waren es 13.760 sexuelle Missbrauchsfälle an Kindern
 
2014 waren es 14.191 sexuelle Missbrauchsfälle an Kindern
 
2013 waren es 14.877 sexuelle Missbrauchsfälle an Kindern
 
2012 waren es 15.149 sexuelle Missbrauchsfälle an Kindern
 
2011 waren es 15.212 sexuelle Missbrauchsfälle an Kindern
 
2010 waren es 14.696 sexuelle Missbrauchsfälle an Kindern

2009 waren es 14.304 sexuelle Missbrauchsfälle an Kindern


Die seit dem Jahr 2009 kontinuierlich ansteigende Anzahl der Fälle des "sexuellen Missbrauchs von Kindern" (§§176, 176a, 176b StGB) ist im aktuellen Berichtsjahr erstmals wieder leicht rückläufig (-1,5 Prozent auf 12.437 Fälle). In diesem Deliktsbereich muss nach wie vor von einem hohen Dunkelfeld ausgegangen werden.

Anders als im Vorjahr war 2013 eine Zunahme bei der "Verbreitung pornografischer Schriften" (Erzeugnisse) zu registrieren (+23,1 Prozent auf 9.488 Fälle). Die Aufklärungsquote in diesem Bereich ist um 3,8 Prozentpunkte angestiegen und liegt nun bei 84,8 Prozent. Teilbereich der Verbreitung pornografischer Schriften ist der "Besitz und die Verschaffung von Kinderpornografie" mit ebenfalls ansteigenden Zahlen (27,9 Prozent auf 4.144 Fälle).
Eine Steigerung auf 447 Fälle (+200 Fälle) ist außerdem bei der "Verbreitung von Jugendpornografie" zu konstatieren, während die Aufklärungsquote bei diesem Delikt mit 77,0 Prozent niedriger als im Vorjahr ist (2012 83,3 Prozent). Hingegen stagniert die Fallzahl der "Verbreitung von Kinderpornografie" mit 2.471 Fällen auf hohem Niveau (+0,2 Prozent), die Aufklärungsquote ist im Vergleichszeitraum deutlich um 8,8 Prozentpunkte angestiegen. Experten schätzen die Dunkelziffer bei etwa 90%. Kindesmissbrauch kommt so häufig vor, dass man davon ausgehen kann, dass in jeder Kindergartengruppe, in jeder Schulklasse, in jeder Nachbarschaft oder Verwandtschaft, misshandelte Kinder zu finden sind. Fast immer handelt es sich dabei um einen sexuellen Missbrauch. Lange Zeit wurde dieses Thema kaum öffentlich diskutiert und sogar heimlich gebilligt. Da die Täter häufig aus dem unmittelbaren familiären Umfeld der Kinder stammen, werden viele Fälle gar nicht, oder erst sehr viel später angezeigt, wenn die Kinder das Elternhaus verlassen haben.